Es gibt Dating-Ratgeber für Frauen, bei denen ich schon nach wenigen Seiten das Bedürfnis habe, sie möglichst diskret unter einem Sofakissen verschwinden zu lassen. Zu viele Regeln, zu viel Taktik, zu viele Spielchen.
Christian Sanders Dating-Ratgeber für Frauen gehören für mich nicht in diese Kategorie. Unter all den Aussagen darüber, was Männer angeblich wollen, wie sie sich verlieben und warum sie sich zurückziehen, gibt es einen Gedanken aus Christians E-Books, den ich in meiner Arbeit mit Frauen auf Partnersuche immer wieder für extrem hilfreich halte:
Verliere dich nicht in einem Mann, nur weil du ihn liebst.
Damit ist gemeint: Eine Frau darf einem Mann deutlich zeigen, dass sie ihn mag. Sie darf sich freuen, wenn er da ist, Nähe genießen, sexuelle Anziehung spüren, sich verlieben und sich eine Beziehung wünschen. Sie sollte nur nicht anfangen, die Verbindung mit einem Mann von beiden Enden her aufzubauen.
Ein spannender Gedanke.
Doch woran erkennst du als Frau eigentlich, ob du gerade einfach nur Interesse zeigst – oder schon viel zu lange versuchst, eine Verbindung am Leben zu halten, die ohne deinen Einsatz vielleicht gar nicht mehr weitergehen würde?
Auch darum geht es in Christian Sanders Dating-Ratgeber für Frauen.
Einen Mann wollen, aber nicht zum emotionalen Überleben brauchen
Das klingt im ersten Moment relativ logisch, ist aber in der Umsetzung für die allermeisten Frauen auf Partnersuche (und auch innerhalb einer Beziehung) sehr anspruchsvoll.
Solange ein Mann einfach ein netter Kumpel ist, gelingt emotionale Unabhängigkeit meistens hervorragend. Schwieriger wird es, wenn uns einer wirklich berührt.
Plötzlich ist da dieser eine Mann, mit dem wir uns mehr vorstellen können. Und schon beginnt der Kopf zu arbeiten:
- Warum schreibt er heute weniger?
- Sollte ich mich melden?
- Vielleicht weiß er gar nicht, dass ich ihn mag?
- Vielleicht ist er nur unsicher?
- Sollte ich noch einmal nach einem Treffen fragen?
Ehe man sich versieht, wird ein erheblicher Teil der eigenen Aufmerksamkeit in die Frage investiert, wie man die Verbindung zu diesem Mann erhalten, verbessern oder endlich eindeutig machen könnte.
Christian Sander sagt dazu: In vielen Fällen musst du nicht noch mehr machen. Manchmal darfst du einfach zwei Schritte zurücktreten und beobachten:
Was kommt eigentlich von ihm, wenn ich nicht permanent dafür sorge, dass etwas kommt?
Nicht hinterherlaufen heißt nicht, kalt zu werden
Einzelne Empfehlungen in Christian Sanders Dating-Ratgeber für Frauen können schnell so klingen, als müsse eine Frau auf Biegen und Brechen schwer erreichbar werden.
So verstehe ich seinen Ansatz nicht.
Es geht nicht darum, seine Nachrichten absichtlich stundenlang liegenzulassen, ihn absichtlich eifersüchtig zu machen oder so zu tun, als wäre er einem völlig gleichgültig.
Ein Mann darf merken, wenn er bei einer Frau willkommen ist.
Du darfst grünes Licht geben. Aber seinen Teil der Strecke muss er schon selbst fahren.
Für den Fall, dass du keine Autos magst:
Eine Frau darf die Tür öffnen. Sie darf zeigen, dass sie ihn mag. Und dann darf sie schauen, ob er von selbst über die Türschwelle kommt. Sie muss den Mann nicht in die Wohnung ziehen, ihm nicht die Jacke abnehmen und auch nicht vorsorglich schon mal sein Namensschild mit an die Klingel kleben.
Darin zeigt sich für mich ein wichtiger Unterschied zwischen Gegenseitigkeit und Hinterherlaufen.
Ein Mann kann Nähe nämlich durchaus genießen, ohne selbst ernsthaft auf eine Beziehung zuzusteuern. Doch Mitmachen ist nicht dasselbe wie Initiieren.
Diesen Unterschied übersieht man ziemlich leicht, wenn man selbst gerade die rosarote Brille aufhat.
Neugierig auf Christians Dating-Ratgeber für Frauen?
Wenn du genauer verstehen möchtest, wie Christian Sander über Anziehung, weibliche Eigeninitiative und die Beziehungsdynamik zwischen Frau und Mann denkt, findest du in seinen E-Books und Audio-Kursen deutlich mehr als das, was ich hier anreiße.

Die Hauptrolle im eigenen Leben zu übernehmen ist kein Spielchen, sondern gesunder Menschenverstand
Einer meiner Lieblingsgedanken in Christian Sanders Ansatz hat mit Männern eigentlich nur am Rande zu tun.
Freunde. Arbeit. Interessen. Ziele. Dinge, die einem Freude machen und Kraft geben. Dinge, bei denen du völlig vergisst, auf dein Handy zu schauen, um nachzusehen, ob er schon geantwortet hat.
Ein erfülltes eigenes Leben sollte kein Trick sein, damit ein Mann dich interessanter findet oder dich endlich vermisst.
Es ist schlicht eine ziemlich gute Sache, wenn man gern im eigenen Leben vorkommt.
Falls ein Mann dadurch mehr Sehnsucht entwickelt: wunderbar.
Wenn nicht, hast du wenigstens nicht sechs Monate – oder sechs Jahre – damit verbracht, seine WhatsApp- und Instagram-Aktivität zu deiner zentralen Freizeitbeschäftigung zu machen.
Es geht bildlich gesprochen um die Frage, wie viele Säulen dein Selbstwerthaus eigentlich tragen – und ob ein Mann nur eine von vielen ist oder das gesamte Gebäude stabil halten soll.
Rückzug und Funkstille: Nicht jedes Schweigen braucht eine Intervention
Kaum etwas bringt eine Frau zuverlässiger ins Grübeln als ein Mann, der gestern noch ausgesprochen zugewandt war und heute durch (virtuelle) Abwesenheit glänzt.
Doch nicht jedes ausbleibende „Guten Morgen, mein ❤️“ braucht sofort eine bindungspsychologische Fallkonferenz.
Ein Mann kann vorübergehend Abstand brauchen, weil ihn emotionale Intimität verunsichert. Oder weil er sich innerlich sortieren muss. Vielleicht weil gerade anderes in seinem Leben passiert.
Oder – auch diese Möglichkeit sollten wir nicht aus dem Blick verlieren – weil sein Interesse an der Frau nachlässt.
Daraus ergibt sich eine Konsequenz: Wenn ein Mensch auf Distanz geht, muss die eigene Reaktion nicht automatisch mehr Nähe sein.
Manchmal ist die angemessenste Reaktion tatsächlich: nichts.
Weder als Strafe noch als manipulativ eingesetzte Funkstille. Sondern weil wir einem anderen Menschen zutrauen dürfen, selbst wieder auf uns zuzukommen.
Das ist ein Ausdruck von Respekt vor den Grenzen des anderen.
Gerade sein neuer Audio-Kurs zum Thema „Männercode“, den Christian gemeinsam mit seinem Kollegen Martin von Bergen entwickelt hat, greift diese Unterschiede noch stärker auf: Äußerlich ähnliches Verhalten kann bei verschiedenen Männern aus sehr unterschiedlichen inneren Beweggründen entstehen. Im Audio-Seminar unterscheiden Christian und Martin sechs Männertypen, und diese Einordnung kann mega hilfreich sein, um das Wesen Mann vom anderen Stern besser zu verstehen.
Den Männercode finde ich vor allem deshalb interessant, weil der Kurs den Blick wegführt von: „Was bedeutet dieser eine Rückzug?“ und stärker hin zu: „Was zeigt mir dieser Mann insgesamt über sich?“
Wenn dich männlicher Rückzug besonders beschäftigt
Im Männercode schauen Christian Sander und Martin von Bergen genauer darauf, warum von außen ähnlich aussehendes Verhalten bei Männern unterschiedliche Hintergründe haben kann und wie sich Verhalten, Absichten und Beziehungspotenzial besser einordnen lassen.

Verstehen schafft Mitgefühl, Verhalten schafft Beziehung
Noch ein anderer Aspekt:
Gerade Frauen mit viel Empathie sind hervorragend darin, das ambivalente Verhalten eines Mannes zu erklären und verständnisvoll zu sein:
- „Er hat Bindungsangst, also muss ich besonders verlässlich sein.“
- „Seine Mutter hat ihn eingeengt, also muss ich alles tolerieren, was er so treibt.“
- „Bestimmt hat er schlechte Beziehungserfahrungen gemacht, also muss ich ihm ganz viel Sex geben, um ihn zu halten.“
- „Vielleicht ist er neurodivergent und kann gar nicht auf mich zukommen.“
- „Möglicherweise fühlt er sich nicht gut genug, also muss ich ihn einfach mehr ermutigen.“
- „Was, wenn er gerade beruflichen Stress hat?“
All das kann stimmen.
Aber: Mit genügend Empathie und dem richtigen psychologischen Wissen lässt sich irgendwann für fast jedes Verhalten eine plausible Hintergrundgeschichte schreiben.
Und das ist keinesfalls ironisch gemeint.
Ich finde es wichtig, Menschen verstehen zu wollen, schließlich liebe ich meinen Job als Psychologin.
Nur gibt es einen Unterschied zwischen „Ich verstehe, warum du dich so verhältst“ und „Genau so stelle ich mir eine Beziehung vor“.
Deshalb mag ich diesen Satz als Kurzfassung: Verstehen schafft Mitgefühl. Verhalten schafft Beziehung. Oder eben auch nicht.
Eine Grenze sollte dabei keine Drohung und auch keine raffinierte Methode sein, einen Mann endlich dazu zu bringen, sich anders zu verhalten oder gar anders zu fühlen.
Das gilt auch für Zuneigungsgesten.
Beides sagt zunächst nur etwas darüber aus, was für dich als Frau stimmig ist und was nicht.
Sinnvoll ist die Frage:
Fühlt sich diese Form von Nähe für mich frei, sicher und richtig an – oder versuche ich im Grunde, damit etwas zu erreichen?
Die vielleicht wichtigste Frage: Will ich diesen Mann überhaupt?
Sehr viele Dating-Ratgeber für Frauen führen schnell zu einer ziemlich absurden Grundfrage:
Wie schaffst du es, dass dieser Mann dich will?
Wesentlich zielführender ist die Frage:
„Wenn dieser Mann genau so bleibt, wie er heute ist – willst du ihn dann eigentlich?“
Nicht seine mögliche Premiumversion nach fünf Jahren Persönlichkeitsentwicklung und ohne Softwarefehler.
Nicht den Mann, der irgendwann vielleicht erkennt, was er an dir hat.
Sondern den, der heute vor dir steht.
Gleichzeitig sollte das auch nicht dazu führen, dass man prinzipiell veränderbare Marotten als unüberwindbare Schranke ansieht. Natürlich kann man Dinge ansprechen, gemeinsam wachsen und auch Schwierigkeiten überwinden.
Nur sollte eine Partnerschaft kein privates Mentalsanierungsprojekt der anderen Person sein.
Ein Mann darf niemals zum Hobby einer Frau werden.
Deshalb gefällt mir, dass sich Christian Sanders spätere Inhalte zunehmend auch mit der Frage beschäftigen: Welche Voraussetzungen bringt ein Mann überhaupt für eine Partnerschaft mit? Was zeigt sein Verhalten? Und wann erklärt man sich mit Männerängsten, Bindungsproblemen oder schwierigen Erfahrungen vielleicht etwas schön, das einem auf Dauer schlicht nicht guttut?
Auch sobald die Frage lautet: „Was muss ich tun, damit er X empfindet?“, sind wir schnell wieder bei einer Form von Kontrolle, die wenig mit echter weiblicher Urkraft zu tun hat.
Christian Sanders Dating-Ratgeber für Frauen: Womit am besten anfangen?
Inzwischen hat Christian eine ganze Reihe von Büchern und Audio-Kursen veröffentlicht. Ich würde sie nicht alle gleichzeitig konsumieren – irgendwann raucht sonst selbst der psychologisch interessierteste Kopf.
Welches Angebot am besten passt, hängt stark davon ab, welche Frage dich gerade am meisten beschäftigt.
Wenn du Christians Ansatz kennenlernen möchtest, ist „Wie gewinne ich das Herz eines Mannes?“ ein guter Einstieg. Das Buch vermittelt viele von Christians grundlegenden Gedanken über Anziehung und Beziehungsdynamik. Die Audioversion mag ich persönlich weniger, weil Christian sie nicht selbst eingesprochen hat.
Bei seinen späteren Hörbüchern ist das anders. Christian liest sie selbst – und ich höre ihm ausgesprochen gern zu. Sein Humor und so manche Relativierung kommen gesprochen für mich noch besser rüber.
Der Kurs „Er liebt mich, er liebt mich nicht …“ ist besonders interessant, wenn du diese irritierende Erfahrung kennst: Erst war ein Mann unglaublich zugewandt – und plötzlich scheint er innerlich auf Abstand zu gehen. Hier findest du sehr einleuchtende Erklärungen dafür und vor allem eine konkrete Anleitung, was du jetzt machen kannst.
„Was soll ich tun, wenn er …?“ ist ein Nachschlagewerk mit ausgewählten Praxisfällen: Was ist mit Beziehungen zu Kollegen? Inwiefern ändert sich die Lage bei Fernbeziehungen? Wie ist es bei Männern, die man schon länger als Kumpel kennt oder die deutlich älter sind?
Das Programm „Wie Sie aus einer Affäre oder Freundschaft Plus eine Beziehung machen“ ist für Frauen gedacht, die viel Nähe mit einem Mann leben, aber keine verbindliche Partnerschaft mit ihm. Der Schwerpunkt liegt darauf, aus einer emotionalen Schieflage wieder herauszukommen und die eigene Selbstachtung zurückzugewinnen. Christian und sein Kollege Martin von Bergen betonen ausdrücklich, dass es dabei nicht um Sich-Verbiegen oder Spielchen geht, sondern um Persönlichkeitswachstum und gesundes Selbstvertrauen.
In „Alles oder nichts“ beleuchtet Christian zehn Aspekte, die darüber entscheiden, ob sich eine Beziehung mit einem Mann entwickelt oder nicht. Es geht darum, welche Ängste Männer in Bezug auf Frauen eigentlich haben, wie eine langfristige Beziehung lebendig bleiben kann und woran man erkennt, ob ein Mann überhaupt die Voraussetzungen für eine langfristige Partnerschaft mitbringt. Wenn du nicht nur wissen willst, wie eine echte Beziehung entsteht, sondern auch, an welchen Kreuzungen du aufpassen solltest, würde ich hier anfangen und mir danach die Grundlagen-E-Books vornehmen.
Neu dazugekommen ist der „Männercode“ von Christian Sander und Martin von Bergen. Darin geht es wie gesagt um sechs unterschiedliche Männertypen und darum, männliches Verhalten nicht isoliert zu betrachten, sondern vor dem Hintergrund möglicher Absichten und Beziehungsmuster einzuordnen. Männer können sich trotz äußerlich ähnlichen Verhaltens von ihrer Motivation und ihren mentalen Prozessen her sehr unterscheiden. Gerade das Kapitel 4 ist unfassbar spannend und könnte dich davor bewahren, einen sensiblen, aber ambivalenten Mann, der eigentlich gut zu dir passt, vorschnell in die Wüste zu schicken.
Neugierig auf Christians Dating-Ratgeber für Frauen?
Wenn es dir wie meinen Klientinnen geht, wirst du beim Anhören bzw. Lesen sehr froh sein, dass dir Christians Audio-Kurse und E-Books über den Weg gelaufen sind.

Was Christian unter Männlichkeit und Weiblichkeit versteht: Polarität statt starren Rollen
Viele von Christian Sanders Aussagen über Initiative, Rückzug, Empfangen und Führung ergeben erst vor diesem Hintergrund ihren eigentlichen Sinn:
nämlich der Idee einer Polarität zwischen männlicher und weiblicher Energie.
Christian unterscheidet zwischen den vielen Fähigkeiten, die Menschen im Alltag brauchen, und jener Polarität, die in Liebesbeziehungen Anziehung erzeugt.
Jeder Mensch trägt unterschiedliche Seiten in sich: Aktivität und Hingabe. Klarheit und Empfänglichkeit. Führung und Vertrauen. Kraft und Weichheit. Unabhängigkeit und Verbundenheit.
Keine dieser Qualitäten gehört ausschließlich einem Geschlecht.
Eine sehr weibliche Frau verliert ihre Weiblichkeit schließlich nicht automatisch, nur weil sie im Büro auf dem Chefsessel sitzt und die Handwerker selbst anruft. Genauso darf ein sehr maskuliner Mann auch sensibel, fürsorglich und verletzlich sein.
Interessant finde ich vielmehr die Frage, welche Persönlichkeitsanteile wir im Alltag ständig benutzen – und welche irgendwann kaum noch Raum bekommen.
Vielleicht möchte eine Frau, die beruflich permanent organisiert und entscheidet, in einer Partnerschaft nicht ebenfalls jede Sache voranbringen müssen.
Und vielleicht tut es einem Mann, der seiner Frau eigentlich jeden Wunsch von den Augen abliest, gut, wieder mehr Klarheit, Initiative oder Entscheidungsfähigkeit zu entwickeln.
Für andere Menschen sieht diese Balance völlig anders aus.
Wer mit männlich-weiblicher Polarität grundsätzlich nichts anfangen kann, muss das Konzept nicht übernehmen. Nimm dir vom Buffet, was dir schmeckt. Man muss kein vollständiges Weltbild unterschreiben, um einen hilfreichen Gedanken mitzunehmen.
Genau so würde ich auch Christians Konzept lesen: nicht als Vorschrift darüber, wie Frauen und Männer „sein müssen“, sondern als Einladung, zu prüfen, welche Qualitäten in einer Beziehung mehr Raum bekommen dürfen, damit Anziehung, Geborgenheit und Lebendigkeit entstehen können.
Für wen ich Christian Sanders Dating-Ratgeber empfehlen würde
Vor allem Frauen, die beim Dating schnell sehr viel Verantwortung übernehmen, werden in Christians Kursen einige Stellen finden, an denen sie denken: Erwischt!
Und Frauen, die sich häufig fragen:
Was muss ich tun, damit dieser Mann weiß, was er will?
Wenn du dich darin erkennst, kann Christians Perspektive ziemlich entlastend sein.
Weniger anfangen wirst du vermutlich mit den Kursen können,
… wenn dich schon die grundsätzliche Unterscheidung zwischen männlicher und weiblicher Urkraft stört oder du mit der Idee einer solchen Polarität nichts anfangen kannst
… oder wenn du die Verantwortung für Beziehungsprobleme gern ausschließlich bei den Männern lässt und nicht offen für deine Einflussmöglichkeiten als Frau bist.
Für mich sind Christian Sanders Dating-Ratgeber für Frauen eine Einladung zum Perspektivwechsel. Du musst nicht anfangen, Dating nach einem Ablaufplan zu betreiben.
Aber du kannst dich beim Lesen immer wieder fragen:
Was tue ich eigentlich alles – und ist es wirklich das richtige?
Allein diese Frage kann ziemlich viel verändern.
Mein Fazit zu Christian Sanders Dating-Ratgebern für Frauen
Ich empfehle Christians E-Books, Kurse und Audioversionen, weil sie etwas thematisieren, das ich gerade bei reflektierten, empathischen Frauen immer wieder beobachte:
Wir können unglaublich gut verstehen. Erklären. Unterstützen. Ermutigen. Noch eine Chance geben.
Und dabei übersehen wir manchmal, dass Beziehung nicht dadurch entsteht, dass eine Person immer besser darin wird, sie für zwei Menschen zu führen.
Du darfst Interesse zeigen.
Du darfst weich sein.
Du darfst dich verlieben.
Du darfst Lust empfinden.
Du darfst hoffen.
Du musst weder zur Eisprinzessin werden noch dein Handy in einem Tresor einschließen.
Genauso wenig musst du einem Mann die Verantwortung dafür abnehmen, herauszufinden, was er will.
Vielleicht ist das der Gedanke, den ich aus Christian Sanders Kursen am meisten mitnehme:
Eine gute Partnerschaft entsteht nicht dadurch, dass eine Frau alles richtig macht.
Sie entsteht, wenn zwei Menschen anfangen, sich aufeinander zuzubewegen.
Meine Empfehlung
Wenn du beim Dating nicht nach noch mehr Regeln suchst, sondern besser verstehen möchtest, wo deine Verantwortung endet und die des Mannes beginnt, lohnen sich Christian Sanders Bücher und Kurse definitiv.

Du möchtest deine eigenen Beziehungsmuster genauer anschauen?
Wenn du dich in manchen Dynamiken aus diesem Artikel wiedererkennst und gemeinsam mit einer Frau verstehen möchtest, was bei dir persönlich dahintersteckt, nutze gern das Kontaktformular auf entfalte-dein-leben.de und melde dich bei mir.
